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Meinungen Florian Hanauer zu Otto
Mehr Meinungen Florian Hanauer zu Otto
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06:45 18.05.2017
Von Florian Hanauer

Schon die Art der Präsentation des Geschäftsberichts, mit hippen Sitzmöbeln und drahtlosen Mikrofonen für den Vorstand, zeigt: Die Unternehmenskultur wandelt sich.

 Aber E-Commerce ist ein gnadenloses Geschäft. Otto ist von Amazon abgehängt worden. Der Riese macht allein in Deutschland mehr Umsatz als Otto inklusive aller Beteiligungen weltweit. Zwar wächst otto.de, doch die hohen Wachstumsraten sichert sich Zalando. Birken denkt in Kategorien wie Amazon und Alibaba, die er angreifen muss, und er will in sechs Jahren um ein Drittel zulegen. Selbst eine Kooperation mit DHL, Konkurrent der eigenen Tochter Hermes, ist für ihn vorstellbar. Man darf hoffen, dass sich das norddeutsche Großunternehmen Otto nicht hoffnungslos abhängen lässt. Man darf aber auch hoffen, dass das nicht dazu führt, dass sich die drei Riesen Amazon, Otto und Zalando den Markt ganz unter sich aufteilen – sondern dass es auch wieder mehr mittelständische Unternehmen gibt, die sich im E-Commerce behaupten können.

„Wenn wir selbst fehlerfrei wären, würde es uns nicht so viel Vergnügen bereiten, sie an anderen festzustellen.“ Man mag es glauben oder nicht: Auf Facebook listet Ralf Stegner die weisen Worte des römischen Dichters Horaz als eines seiner Lieblingszitate auf.

Bodo Stade 17.05.2017

Eine gute Woche hat es gedauert, bis Torsten Albig endlich erkannt hat, dass es für ihn nicht weitergeht.

Christian Longardt 17.05.2017

Eigentlich ist der Stiftungszweck über jede Kritik erhaben: Kein Kind sollte hungern. Doch bürgerschaftliches Engagement ist für diese Aufgabe nicht der richtige Weg. Die Stiftungskampagne „Mach Mittag“ ist zwar erfolgreich, aber nie ausreichend, weil immer nur ein Teil der hungrigen Kinder mit einer kostenlosen Mahlzeit versorgt werden kann.

Karen Schwenke 16.05.2017