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Meinungen Florian Hanauer zum Feiertag
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10:00 24.01.2017
Kiel

Der Reformationstag soll es nun also sein. Für Unternehmen ist es nicht unbedingt von Vorteil, wenn ein weiterer freier Tag eingeführt wird. Aber einen Zusammenhang zwischen Feiertagen und Produktivität herzustellen, ist ohnehin fast aussichtslos. Wie lässt sich die höhere Produktivität in den süddeutschen Bundesländern erklären? Sie liegt vor allem an der höheren Zahl der Industriebeschäftigten, mehr Vollzeitstellen und einer generell niedrigeren Arbeitslosigkeit – und hat wenig mit der Zahl der Feiertage zu tun, die dort ja viel höher ist.

 Doch als Grund für einen weiteren Feiertag allein den Freizeitvergleich heranzuziehen, ist zu wenig. Es geht ja nicht allein darum, die Arbeit ruhen zu lassen, sondern dies aus einem wichtigen gesellschaftlichen oder religiösen Grund zu tun. Das kann der Reformationstag sein, schließlich gibt es in Schleswig-Holstein prozentual mehr evangelische Kirchenmitglieder als in allen anderen Bundesländern. Dann sollte dieser Tag aber auch der Reformation gewidmet sein und nicht der reinen Erholungszeit im Bundesländervergleich. Wer einen weiteren Feiertag will, sollte erst einmal mit dem Grund anfangen.

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