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Meinungen Florian Sötje zum DAK-Gesundheitsreport
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22:27 19.04.2016
Von Florian Sötje
Kiel

Wer darin einen Beleg dafür sieht, dass Frauen eben doch das „schwache Geschlecht“ sind, macht es sich allerdings zu einfach – und irrt sich gewaltig.

Der Report ist zwar auf den ersten Blick nicht viel mehr als eine bloße Datensammlung. Wer genauer hinsieht, findet in den Ergebnissen aber wichtige Hinweise darauf, woran es nach wie vor bei der Gleichberechtigung hapert. Während bei den Männern häufig Herz und Kreislauf gesundheitliche Probleme machen, leiden die Frauen vor allem unter psychischen Erkrankungen. Und das ist keine Überraschung.

Von Frauen wird erwartet, dass sie mit beiden Beinen im Berufsleben stehen. Die ihnen traditionell zugeschriebenen Erziehungspflichten sollen sie aber auch nicht vernachlässigen. Und geht es dem familiären Nachwuchs mal schlecht, bleibt im Zweifel der weibliche Partner zu Hause. Die viel beschworene Vereinbarkeit von Beruf und Familie wird so zur Herkules-Aufgabe. Dieser Stress, den Frauen weitaus häufiger erleben, macht krank.

Der Report ist daher auch eine Mahnung an die Herren der Schöpfung, endlich mehr Verantwortung im Familienalltag zu übernehmen – da ist das „starke Geschlecht“ nämlich immer noch ziemlich schwach.

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