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Meinungen Frank Behling zur "Gorch Fock"
Mehr Meinungen Frank Behling zur "Gorch Fock"
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06:00 17.01.2019
Von Frank Behling
Frank Behling ist Redakteur bei den Kieler Nachrichten. Quelle: Ulf Dahl
Kiel

Die Bundeswehr ist inzwischen zu einer Art militärischem Papiertiger geworden. Fregatten haben keine Flugkörper, U-Boote liegen meist an der Pier und nur eine Handvoll Hubschrauber fliegen noch. 

Als Ursula von der Leyen 2013 als Verteidigungsministerin antrat, hatte sie sofort den Bereich der Rüstungsbeschaffung und die Militär-Bürokratie als zentrales Problem erkannt. Hat sich aber etwas getan, was aus der Bundeswehr wieder eine kämpfende Truppe macht?

Es gibt Eltern-Kind-Zimmer in den Kasernen und die Soldaten haben eine Arbeitszeitrichtlinie. Was die Rüstungsbeschaffung angeht, hat nach 2002 und 2012 aber zum dritten Mal ein „Gorch Fock“-Bericht des Bundesrechnungshofes ein desaströses Bild gezeichnet. Der Grund: Der Rüstungsbereich hat nur noch 5000 Dienstposten. Die Privatisierung galt lange als wichtigste Waffe zur Steigerung der Effizienz. Die Folge: Die deutsche Marine ist heute einer Handvoll Werften ausgeliefert.

 Wie es anders geht, zeigen Frankreich und Großbritannien mit deutlich größeren Flotten. In Großbritannien umfasst die Rüstungsbehörde 12500 Dienstposten mit eigene Werften und Docks. Die Wartung von Kriegsschiffen ist eine hoheitliche Aufgabe, die auch staatliche Werftkapazitäten erfordert. 

Wieder zum 1. FC Köln. Wieder zum ehemaligen Trainer Markus Anfang. Die KSV – die Kieler Sportvereinigung – könnte in KAV umgetauft werden: Kölner Ausbildungs-Verein. Mit Kingsley Schindler folgt im Sommer Anfang schon der dritte Holstein-Profi an den Rhein.

Alexander Holzapfel 16.01.2019

Bei allem Verständnis für Personalengpässe: Aber was sich da mindestens seit Jahresanfang in der städtischen Führerscheinstelle abspielt, ist einer Landeshauptstadt unwürdig. Da müssen Bürger vier, fünf, sechs Anläufe nehmen, um ihre Führerschein-Angelegenheiten zu regeln.

Jürgen Küppers 16.01.2019

Erst war es die A20, die auch in dieser Legislatur nicht einen Meter weitergebaut wird. Jetzt ist es die erneute Verzögerung beim Windkraftausbau, die Ministerpräsident Daniel Günther und seiner Jamaika-Regierung auf die Füße fällt. Ja, geht denn in diesem Land gar nichts mehr voran?

Christian Hiersemenzel 15.01.2019