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Meinungen Hans-Jürgen Jensen zum Kanaltunnel
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22:18 13.12.2019
Lokalredakteur Hans-Jürgen Jensen Quelle: Ulf Dahl
Rendsburg

Weder werden sie zeitig fertig, noch hält der Kostenrahmen auch nur annähernd.

Dass es anderswo noch schlimmer zugeht als auf der Baustelle im Rendsburger Kanaltunnel, hilft niemandem in der Region. Weder dem Pendler, der täglich mit dem Auto zum Arbeitsplatz in der Stadt fährt und im Stau steckt. Noch dem Unternehmer, der auf seine Lieferung wartet, während der Lkw nicht durch die Röhre kommt.

Richtige Alternativen fehlen

Es gibt keine Alternative, der Tunnel muss fertig werden, denn er ist eine der wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen in Schleswig-Holstein. Er gehört zur Ausweichstrecke für die Rader Hochbrücke, auf der die Autobahn 7 über den Nord-Ostsee-Kanal führt.

Die Staus vor der Tunnelbaustelle legen wie unter einem Brennglas aber auch die jahrzehntelang verfehlte Verkehrspolitik auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene offen. Immer mehr Güterverkehr ist auf der Straße statt auf dem Gleis unterwegs. Es fehlen Schienenwege und Umladestationen. Noch immer sind für zu viele Pendler Bus und Bahn keine Alternative, weil sie entweder in der Gemeinde nicht halten oder zu selten fahren. Bleibt zu hoffen, dass sich das unter dem Eindruck der Klimadebatte ändert.

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Von Hans-Jürge Jensen

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