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Meinungen Hans-Jürgen Jensen zur Tierquälerei
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21:02 14.02.2019
Von Hans-Jürgen Jensen
Hans-Jürgen Jensen ist Lokalredakteur der Kieler Nachrichten Quelle: Ulf Dahl
Kiel

Schon die Transporte sind qualvoll für die Tiere. Werden sie ausreichend mit Futter und Wasser auf ihrem langen Weg quer durch Europa und teils auch Asien versorgt? In der Frage steckt schon die Antwort, die da lautet: Wohl kaum. Und erst die Qualen in den weit entfernten Schlachthöfen. Auch von dort sind die Bilder langer Todeskämpfe und bei Bewusstsein ausblutender Tiere bekannt. Wer sie sieht, kommt hinterher nur schwer in den Schlaf.

Geht uns das alles nichts an, weil es in fernen Ländern und auf dem Weg dorthin passiert? Nein. Die Tiere treten ihre lange, qualvolle Reise vor unserer Haustür an. Womöglich haben wir sie vor ein paar Tagen beim Sonntagsspaziergang noch über den Koppelzaun hinweg gestreichelt.

Endlich stoppt der Kreis Rendsburg-Eckernförde die Transporte und folgt damit früheren Beispielen von bayerischen Kreisen. Ein schaler Beigeschmack bleibt dennoch. Warum kommt dieser Schritt erst jetzt? Die grauenhaften Bilder sind seit Jahren bekannt. Man musste nur hinschauen. Bedurfte es da erst eines Fachaufsatzes, um rechtliche und moralische Zweifel an den Praktiken der Transporte und Schlachthöfe zu bekommen?

In der Debatte um schnellere Abschiebungen in sichere Herkunftsländer geht es auch um politische Muskelspiele, meint KN-Landeshauskorrespondent Christian Hiersemenzel. Das beweist Schleswig-Holsteins Gezerre um eine Entscheidung im Bundesrat zu den Maghreb-Staaten und Georgien.

Christian Hiersemenzel 14.02.2019

Am Thema Bebauung scheiden sich bekanntlich die Geister. Doch am Schulredder in Heikendorf ist die Lage besonders verzwickt, meint Nadine Schättler. Eine Mitschuld trägt nicht zuletzt die Politik.

Nadine Schättler 14.02.2019

Der Wind dreht sich. Gleich mehrmals sind im vergangenen Jahr russische Langstreckenbomber vom Typ Tupulew 160 über der Nordsee abgefangen worden. Deshalb muss der Fliegerhorst Hohn unbedingt erhalten bleiben.

Frank Behling 14.02.2019