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Meinungen Heike Stüben zum Schülerstreik
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10:00 13.12.2018
Von Heike Stüben
Heike Stüben ist Redakteurin bei den Kieler Nachrichten. Quelle: Ulf Dahl
Kiel

War man selbst nicht mal aus deutlich minderen oder rein privaten Motiven im Unterrichtsstreik? Hier hingegen geht es um ein globales Problem, das wir Erwachsenen zu lange hingenommen haben und das die junge Generation wird ausbaden müssen.

Dass die Jugendlichen darauf hinweisen und dafür die einzige Form des zivilen Ungehorsams wählen, die für Schüler als Druckmittel taugt – das sollte Eltern nicht empören.

Es sollte vielmehr bewusst machen, dass die junge Generation hier ein Zukunftsrecht einklagt, das wir mit unserem Konsum und fortgesetztem Raubbau an der Umwelt gefährden.

Und wie glaubwürdig wären Eltern, Politiker und Lehrkräfte, wenn sie politisches Bewusstsein und gesellschaftliches Engagement von Jugendlichen einfordern und dann, wenn die Schüler dies auf ihre Weise demonstrieren, mit Verboten und Strafen reagieren?

Die sozialen Netzwerke machen es leicht, in Kürze aus einer Einzelaktion eine internationale Bewegung zu machen – mit allen Risiken und Unwägbarkeiten. Diese Erfahrung kann lehrreicher sein als mancher Unterricht. Und sie bietet guten Anlass, über das zu diskutieren, um das es hier geht: die globale Bedrohung durch einen nicht gebremsten Klimawandel.

Die Landesregierung kann ihre Wohlfühlpolitik fortsetzen. Mit dem am Mittwoch beschlossen Landeshaushalt stellt der Landtag die nötigen Mittel für deutlich mehr Personal (insbesondere Lehrkräfte), viele neue Projekte und die Sanierung von Straßen, Kliniken und Hochschulen bereit.

Ulf Billmayer-Christen 12.12.2018

Da braut sich etwas zusammen. Bislang hatten die drei Jamaika-Partner im Streit um alte Dieselfahrzeuge und Stickstoff-Obergrenzen so getan, als handele es sich um eine rein bundespolitische Angelegenheit: ärgerlich, aber nicht grundsätzlich strittig, schon gar nicht auf Landesebene.

Christian Hiersemenzel 12.12.2018

Bis zuletzt hatten die Mitarbeiter der HSH Nordbank in Kiel gehofft, dass nicht das Worst-Case-Szenario eintreten würde. Doch exakt das ist passiert: Von den rund 670 Stellen, die die Bank an der Förde heute noch hat, bleibt weniger als ein Drittel übrig.

Ulrich Metschies 11.12.2018