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Meinungen Heike Stüben zur Kita-Politik
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11:00 12.03.2019
Von Heike Stüben
Heike Stüben ist SH-Redakteurin der Kieler Nachrichten. Quelle: Ulf Dahl
Kiel

Die Politik hat offenbar die Sogwirkung unterschätzt, als sie das Recht auf Kinderbetreuung auf die Ein- und Zweijährigen ausdehnte. So etwas fördert die Lust auf Kinder. Statistisch bekommt jede Frau wieder 1,56 Kinder. Lange waren es 1,4 Kinder. Allerdings ist auch der Druck, dass beide Elternteile Geld verdienen, deutlich gestiegen – seitens der Gesellschaft, der Wirtschaft und auch der Rentenversicherung. Denn auf die Hinterbliebenenrente kann heute niemand mehr bauen.

Die Familien brauchen deshalb eine zuverlässige Betreuung – und das schnell. Der Beruf muss attraktiver für den Nachwuchs werden. Doch so etwas wirkt nur mittelfristig. Viele Fachkräfte haben in den vergangenen Jahren den Beruf aufgegeben, weil sie die Bedingungen – zu viele Aufgaben bei zu wenig Personal, dürftige Wertschätzung und Bezahlung – nicht mehr ertrugen. Dieses Potenzial muss jetzt mit attraktiven Angeboten gehoben werden – den Familien und vor allem den Kleinsten zuliebe. Denn sie leiden am meisten, wenn gut ausgebildete, verlässliche und zufriedene Bezugspersonen in den Kitas fehlen.

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