Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Anmelden
Meinungen Karen Schwenke zum Stillen
Mehr Meinungen Karen Schwenke zum Stillen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
08:48 24.04.2018
Von Karen Schwenke

Völlig unverständlich, warum stillende Mütter in Cafés und im Einkaufzentrum unerwünscht sind.

 An dieser Stelle könnte man den Kritikern vorhalten, wie wichtig Muttermilch für Säuglinge ist, man könnte die Weltgesundheitsorganisation, die Nationale Stillkommission und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zitieren. Aber darum geht es wohl gar nicht. Es geht eher um die Doppelmoral einiger Herren, die sich einerseits heimlich das barbusige Seite-1-Girl der „Bild“-Zeitung zurückwünschen und andererseits stillende Mütter aus ihrem Blickfeld verbannen wollen.

 Die vielen Kommentare zu unserer Berichterstattung zeigen, dass diese Menschen in der Minderheit sind. Doch selbst einige Ausnahmen sind unangenehm, wenn unterwegs das Baby plötzlich vor Hunger schreit. Dann ist man nur noch froh, wenn in einem Café ein ruhiges Plätzchen frei ist. Da es aber in Deutschland kein Gesetz zum Schutz des Stillens in der Öffentlichkeit gibt, dürfen Café-Besitzer ihr Hausrecht ausüben und Stillen untersagen. Jene, die darauf pochen, sollten konsequenterweise an ihre Tür neben das Verbotsschild für Hunde noch eins für Stillende hängen. Dann wenigstens bleibt Müttern und allen, die sich solidarisch erklären, ein Besuch in den stillunfreundlichen Läden erspart.

Das aus Kieler Sicht Ärgerliche an den jüngsten Gerüchten um den angeblich feststehenden Wechsel von Holstein-Cheftrainer Markus Anfang zum 1. FC Köln ist weniger der Inhalt als vielmehr der Zeitpunkt.

Andreas Geidel 10.04.2018

Das gibt wieder ein Gezerre. Jahrzehntelang haben sich die Parteien um eine Reform der Grundsteuer gedrückt, obwohl doch klar war, dass aufgrund des sich stetig verändernden Immobilienmarktes die Einheitswerte der mehr als 35 Millionen Grundstücke alle sechs Jahre neu bewertet werden mussten.

Christian Hiersemenzel 10.04.2018

Das Potenzial scheint unermesslich, doch verglichen mit der Windkraft-Gewinnung an Land sind Offshore-Windparks noch ein sehr zartes Pflänzchen. Mit einer installierten Leistung von knapp 5,4 Gigawatt erreichen die Kraftwerke auf See gerade ein Zehntel der Power, die Anlagen an Land derzeit zu bieten haben. Da ist also noch viel Luft nach oben.

10.04.2018