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Meinungen Kristian Blasel zur Halbzeit der Kieler Woche
Mehr Meinungen Kristian Blasel zur Halbzeit der Kieler Woche
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07:00 22.06.2017
Von Kristian Blasel

Selbst die verschärften Kontrollen, an deren Sinn niemand ernsthaft zweifelt, werden in der Regel vorbildlich gelassen ertragen. Offensichtlich hat die hohe Polizeipräsenz, die vor allem Terroristen abschrecken soll, einen angenehmen Nebeneffekt: Auch Kleinkriminelle und Saufnasen fühlen sich auf dem Kieler-Woche-Gelände nicht mehr so wohl wie sonst. So darf das gerne bleiben.

 Dass trotzdem nicht alle um die Wette strahlen, ist bei einer Veranstaltung dieser Größenordnung unvermeidbar. Das frühzeitige Aus für das zweite Bayernzelt ist ein klarer Hinweis darauf, wie umkämpft der Markt für die Gastronomen ist. Und wer sich in den Frühstunden von Süden und Osten in Richtung Kiel aufmacht oder ab dem Mittag Schilksee ansteuert, merkt, dass Autofahren im Umkreis von Kiel richtig spaßbefreit sein kann. Das dürfte am kommenden Wochenende kaum besser werden.

 Nicht einmal zur Windjammerparade kann sich die Lage im Vergleich zum Vorjahr jedoch verschlechtern. Dass das Aufgebot an Segelschiffen nicht ganz so imposant ist wie sonst, wissen wir bereits. Und 2016 haben Regen und Windstille die Parade derart versemmelt, dass es nur noch aufwärts gehen kann. Sie ist tatsächlich auf dem Weg, eine ganz besondere zu werden, die Kieler Woche 2017.

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