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Meinungen Michael Kluth zur Personaloffensive
Mehr Meinungen Michael Kluth zur Personaloffensive
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22:23 10.06.2019
Von Michael Kluth
Michael Kluth ist Rathauskorrespondent bei den Kieler Nachrichten. Quelle: Ulf Dahl
Kiel

Herausgekommen ist ein Konzept, das seinen Namen verdient: „Personal stärken“. Besoldung, Zuschläge, Arbeitszeiten, Führung, Qualifizierung, Gesundheitsvorsorge, Marketing – Zierau zieht viele Register

In seiner Gesamtheit atmet das elfseitige Papier den Geist der Unverzagtheit. Wir werden es allen schon zeigen, dass diese Stadt eine attraktive Arbeitgeberin ist – das steht zwischen den Zeilen. 

Dabei sind bestimmte Vorzüge des öffentlichen Dienstes ja bekannt: sicherer Arbeitsplatz, flexible Arbeitszeiten, Teilzeit nach freier Auswahl. Offenbar verfangen sie nicht genug. Mehr Marketing verdient die verblüffende Vielfalt der Verwaltung: von Hausmeister bis Hafenkapitän, von Bote bis Bauleiter, von Gärtner bis Finanzbuchhalter. Das sollen ruhig alle wissen.

Zierau will zudem einen neuen Vorzug ins öffentliche Bewusstsein bringen: den „Gestaltungsanspruch der Verwaltung“, wie der Stadtrat es nennt. Gemeint ist: Die Stadt ist im Umbruch. Kiel erfindet sich neu. Es gibt viel zu tun, sei dabei! Gerade junge Menschen müssten dafür ansprechbar sein. Wer zum Beispiel von der Klimakrise bewegt ist, kann Klimaschutz auch kommunal vorantreiben. Gerade in Kiel.

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