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Meinungen Thorsten Geil zum Parken in der City
Mehr Meinungen Thorsten Geil zum Parken in der City
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17:01 06.09.2019
Von Thorsten Geil
Thorsten Geil, Redakteur für Neumünster. Quelle: Uwe Paesler
Neumünster

Noch immer wirken Kräfte, die die Autos vom Großflecken verbannen möchten, weil sie sozialromantisch veranlagt sind und im Urlaub durch die wunderschöne, autofreie Altstadt von Goslar flaniert sind und davon auch bei uns träumen. Aber Neumünster-City ist und wird sobald kein Weltkulturerbe der Unesco werden. Damit ist alles gesagt.

56 Prozent der Bürger waren gegen die Sperrung

Der Handel in der City lebt zu einem erheblichen Teil von Menschen, die mit dem Auto kommen. Wer es nicht glaubt, möge ein paar Händler fragen, die den autofreien Verkehrsversuch 2013 erlebt haben und beim abendlichen Kassensturz nervös wurden. Nicht ohne Grund hat die Ratsversammlung den Versuch damals vorzeitig abgebrochen; nicht ohne Grund haben sich 2014 mehr als 56 Prozent der Neumünsteraner beim Bürgerentscheid gegen die Sperrung des Großfleckens ausgesprochen.

Radweg und Pflaster sanieren

Der Weg ist nicht, das Auto zu verbannen, sondern die anderen Möglichkeiten zu verbessern: Das schlimme Pflaster an den Pavillons zu beseitigen – das ist der erste, richtige Schritt (er soll im ersten Quartal 2020 getan werden). Dann kommen Fußgänger und Rollstuhlfahrer besser zurecht. Den schlechtesten Fahrradweg der Welt zu sanieren, der sich da gemeingefährlich über den Marktplatz schlängelt – das muss ganz dringend der nächste Schritt sein.

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