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Meinungen Oliver Hamel zu Beratungsgebühren
Mehr Meinungen Oliver Hamel zu Beratungsgebühren
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15:00 02.11.2019
Von Oliver Hamel
Wirtschaftsredakteur Oliver Hamel Quelle: Ulf Dahl
Kiel

Fakt ist, dass der Kunde heute viel Anstrengung aufbringen muss, wenn er zu einer sinnvollen Kaufentscheidung kommen will. Die Produktvielfalt ist angesichts der globalisierten (Online-) Märkte größer und unübersichtlicher denn je. Daneben begreift jeder irgendwann, dass es beim Kauf selten ausschließlich auf den Preis ankommt. Die Liste möglicher Kaufkriterien wie Regionalität, Nachhaltigkeit, fairer Handel oder Umweltverträglichkeit scheint täglich länger zu werden.

Netz-Handel kann Beratung nicht ersetzen

Ein guter Händler ist auch ein guter Berater. Er kann punkten, wenn er seinem Kunden Recherche-Arbeit abnimmt. Wenn er erkennt, was ihm wichtig ist und welche Alternativen mehr oder weniger sinnvoll sind. Wenn er also das Fehlkauf-Risiko senkt. Oft mag das Online-Produkt billiger sein. Beratung aber kann der meist datenbasierte Netz-Handel selten leisten. Auch offenbaren – von Phishing bis Fake Shops – immer neue Betrugsmaschen die Schattenseiten der bisweilen scheinschönen Digitalisierung.

Die Idee einer generellen Beratungsgebühr kann dennoch nicht mehr sein als eine, allerdings wichtige, Warnung vor gedankenlosem Konsum und den Folgen. Gründe zur Vorsicht gibt es bei jeder Form des Kaufens genug. Am Ende will jeder Verkäufer dann doch nur unser Bestes – unser Geld.

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