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Meinungen Ulrich Metschies zum Online-Banking
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08:00 04.11.2019
Von Ulrich Metschies
Ulrich Metschies Quelle: Ulf Dahl
Kiel

Für diese Feststellung braucht es keinerlei seherische Fähigkeiten. Es genügt ein Blick auf die Statistik: Alleine von 2018 bis 2019 ist in Deutschland der Anteil der Kunden, die Onlinebanking nutzen, von 62 auf 70 Prozent gestiegen – Tendenz: rasant steigend.

Umso wichtiger ist es, dass Zahlungsvorgänge per Handy, Tablet oder PC sicher über die Bühne gehen. Mit der Umsetzung der neuen Regeln fürs Onlinebanking und das Bezahlen im Netz wird es für Kriminelle deutlich aufwändiger, Datenströme zu hacken und Geld auf ihre Konten umzuleiten.

Dass es bei der Umsetzung der strengeren Vorgaben zum Teil hakt, ist ärgerlich, dürfte aber schon bald vergessen sein. Sicherheit hat ihren Preis, und wenn der in einem vorübergehenden Verzicht an Bequemlichkeit besteht, dann ist das in Ordnung. Keine Frage: Einige Banken haben sich Patzer erlaubt, für die sie Verbraucherschützern und Aufsichtsbehörden gegenüber Rechenschaft schuldig sind.

Fakt ist aber auch, dass im Kampf gegen Online-Betrug in der Regel nicht die Technik die offene Flanke ist, sondern der Kunde. Wer seine alte Tan-Liste nutzt, bis es gar nicht mehr anders geht und seine Software nur widerwillig auf den aktuellen Stand bringt, lädt Betrüger förmlich auf sein Konto ein.

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