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Meinungen Ruth Bender zum Kunstbeirat
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07:00 12.01.2019
Von Ruth Bender
Ruth Bender ist Kulturredakteurin bei den Kieler Nachrichten. Quelle: Ulf Dahl
Kiel

 Da hat ein fachkundiges Gremium über Jahre gute Arbeit geleistet, mit viel Einsatz und Überzeugungskraft, manches auch gegen Widerstände durchgesetzt. Jeppe Heins beliebte Wasser-Installation könnten die Kieler Bürger ohne diesen Einsatz wohl kaum genießen.

Welchen Grund kann es also geben, diese Fachkenntnis und Erfahrung nicht nur nicht weiter zu nutzen, sondern die Amtierenden auch weder in die Neuordnung des Kunstbeirats einzubinden noch darüber zu informieren?

Das Vorgehen erscheint so ungewöhnlich, dass selbst Kulturdezernentin Renate Treutel auf Anfrage zugibt: „Es wäre wirklich angemessener gewesen, wir hätten den aktuellen Kunstbeirat rechtzeitig darüber informiert.“

Der noch amtierende Kunstbeirat sorgt sich nicht zu Unrecht um die Kontinuität seiner Arbeit wie vor allem um die Unabhängigkeit des Gremiums, das sich in der neuen Richtlinie unmissverständlich an zwei Institutionen anlehnt.

Da erscheint es besonders fragwürdig, dass man den oder die Urheber des Papiers, das die Öffentlichkeit direkt betrifft, nicht offenlegt – nicht einmal die Kulturdezernentin wollte oder konnte das präzisieren. Ist das nur schlechter Stil oder Strategie?

Der Wunsch des amtierenden Beirats, vor dem endgültigen Beschluss noch einmal ins Gespräch zu kommen, erscheint jedenfalls unbedingt nachvollziehbar.

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