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Meinungen Sibylle Haberstumpf zu Himmelfahrt
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21:55 23.05.2019
Von Sibylle Haberstumpf
Sibylle Haberstumpf kommentiert. 
Heikendorf

Den meisten Arbeitnehmern verheißt der Tag himmlische Freude, denn er ist nicht nur bundesweit ein Feiertag, sondern als Donnerstag auch schwer brückentaggeeignet. Aus christlicher Sicht wird dabei 40 Tage nach Ostern der „Auffahrt“ Jesu zu Gott, seinem Vater, gedacht. Es wird oft als Aufbruch ins Leben gedeutet.

Bitte nicht verwechseln mit: Wegballern ins Delirium. Keiner braucht Schnapsleichen und Komasäufer an diesem Tag. Feucht-fröhlich darf es am Vatertag gerne zugehen, das sieht auch Plöns Polizeichef Michael Martins so, der klipp und klar sagt: Er will niemandem den Spaß verderben. Aber an Himmelfahrt soll sich auch niemand fürchten müssen. Deshalb gibt es Kontrollen, deshalb ist die Polizei präsent. Niemand soll um sein Leben bangen, weil er sich plötzlich im Getümmel zwischen Krawallos wiederfindet.

So war es 2017 in Möltenort. Ein älteres Ehepaar habe ihn damals voller Angst gefragt: „Ist hier ein Terroranschlag?“, erinnert sich Martins. Diese Situation darf sich nicht wiederholen. Darum ist der „gefährliche Ort“ das richtige Mittel. Das Ziel ist Sicherheit.

Mit „Sprottenflotte“ hat sich die Kiel-Region schon einmal einen flotten Namen ausgedacht. Ob das Vorhaben, Pendler und Touristen aufs Rad zu bekommen, genauso smart umzusetzen ist, bleibt aber fraglich.

Sven Hornung 23.05.2019

Der Elektromobilität gehört die Zukunft. Jedes Fahrzeug mit Verbrennungsmotor, das gegen eines mit alternativem Antriebssystem eingetauscht wird, ist ein wichtiger Baustein zur Verbesserung der Luft, die wir atmen, meint Bastian Modrow.

Bastian Modrow 23.05.2019

„Wer Musikschulen schließt, gefährdet die innere Sicherheit“, war zu Anfang des Jahrtausends in Kulturkreisen ein gern zitiertes Bonmot des hartgesottenen Bundesinnenministers Otto Schily. Inzwischen sitzt das Problem bereits viel tiefer, findet Christian Strehk.

21.05.2019