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Meinungen Sibylle Haberstumpf zur Zukunft der Leserbrief-Täuscher
Mehr Meinungen Sibylle Haberstumpf zur Zukunft der Leserbrief-Täuscher
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07:00 06.09.2019
Von Sibylle Haberstumpf
Sibylle Haberstumpf kommentiert.  Quelle: Uwe Paesler

Was Andreas Müller und Dennis Mihlan trotz ihrer Leserbrief-Täuschung, der Enttarnung und der immensen Blamage nicht aufgeben wollen, sind ihre Sitze als Stadtvertreter und als Kreistagsabgeordnete. Es sind Direktmandate. Beide wollen sich weiter engagieren bis zum Ende der Wahlperiode. Was danach kommt, müssen wiederum die Wähler entscheiden.

Mihlan und Müller haben unzweifelhaft Schaden angerichtet – hauptsächlich für sich selbst. Sie haben sich unglaublich dumm verhalten. Haben in moralisch verwerflicher Weise getrickst. Aber: Sie haben kein Kapitalverbrechen begangen. Ein kompletter Rausschmiss aus der Stadtvertretung wäre daher auch keinesfalls demokratisch vertretbar.

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In Schwentinental gibt es genug zu tun

Die Lokalpolitiker aller Fraktionen könnten sich daher ruhig auch wieder auf die wirklich wichtigen Themen stürzen – die gibt’s in Schwentinental nämlich zuhauf. Wie bezahlt die Stadt die drängenden Straßensanierungen nach dem Wegfall der Straßenausbaubeitragssatzung? Was macht die Stadtentwicklung? Und, und, und. Persönliche Fehden sollten bald wieder hinter die sachliche Politik zurücktreten.

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