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Meinungen Silke Rönnau zur Gewalt in Preetz
Mehr Meinungen Silke Rönnau zur Gewalt in Preetz
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07:03 12.04.2018
Von Silke Rönnau

Denn die gehören laut Aussage der Polizei der Preetzer Problemjugendgruppe an, die mit Beleidigungen, Bedrohungen und Körperverletzungen dafür gesorgt hat, dass die Innenstadt bereits im Mai vergangenen Jahres von der Polizeidirektion zum „gefährlichen Ort“ erklärt worden war.

 Nachdem im Herbst ein Polizist und ein junges Mädchen von 16-jährigen Tätern durch Schläge schwer verletzt worden waren, folgten verstärkte Kontrollen. Die massive Präsenz mit Streifenwagen auf dem Marktplatz sorgte bei manchen Bürgern für Beruhigung, lösten bei anderen aber eher Ängste aus. Und diese führten dazu, dass einige den Bereich mieden oder nur noch in Begleitung über den Markt gingen.

 Nun konnte man gerade erleichtert aufatmen als die Polizei mitteilte, dass sich die Lage beruhigt hat und die Anordnung zum „gefährlichen Ort“ aufgehoben wird. Da zerschlagen die Steinwürfe dieses neue Gefühl der Sicherheit. Bleibt zu hoffen, dass Staatsanwaltschaft und Amtsgericht wieder mit einer zeitnahen Gerichtsverhandlung reagieren, damit die Strafe auf dem Fuße folgt. Und dass es endlich gelingt, dass nicht mehr einige wenige gewaltbereite Jugendliche eine ganze Stadt verunsichern.

Ja, auch ich habe meine Kinder in der Öffentlichkeit gestillt. Und: Nein, damit gab es keine Probleme – ich wurde weder schief angeschaut noch weggeschickt. Kaum zu glauben, dass jetzt im Jahr 2018, noch dazu im toleranten Norden das Stillen in der Öffentlichkeit so kontrovers diskutiert wird.

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