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Meinungen Steffen Müller zum Kieler-Woche-Start
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22:05 23.06.2019
Von Ulrich Metschies
Quelle: Ulf Dahl
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Kiel

Der Österreicher Felbermayr, erst seit März dieses Jahres Chef des Kieler Instituts für Weltwirtschaft, mag mit seinen Worten etwas dick aufgetragen haben. Mit nur einer inhaltlichen Ergänzung aber bekommt sein Satz eine glaubhafte Wendung. „Es gibt momentan keinen besseren Ort als Kiel, um die Weltwirtschaft zu erforschen.“ Denn die Kieler Woche lockt nicht nur wegen der Musik, des Essens und der Segelwettbewerbe zahlreiche Besucher aus nah und fern in die Stadt.

Für Kiel eine riesige Chance

 Kiel ist dieser Tage zur Anlaufstelle für wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Austausch geworden. Bereits am Vorabend der Verleihung des Weltwirtschaftlichen Preises gab es zwischen den Geehrten und Vertretern der Stadt einen intensiven Gedankenaustausch. Auch das Internationale Städteforum lieferte anregenden Gesprächsstoff. Für die Landeshauptstadt ist die Kieler Woche eine riesige Chance, sich auf großer Bühne zu präsentieren, neue Kontakte zu knüpfen, Ideen zu erhalten. Aufgabe von Politik und Wirtschaft sollte es nun sein, auch außerhalb der Großevents noch mehr Strahlkraft zu entwickeln. Der Verein Bay Area, der die Region Kiel mit San Francisco wirtschaftlich verbindet, ist eines dieser Leuchtturmprojekte für mehr Aufmerksamkeit, von denen es noch viel mehr geben könnte.

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Alles über die Verleihung des Weltwirtschaftlichen Preises lesen Sie hier.

Ulrich Metschies 22.06.2019
Cornelia Müller 21.06.2019