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Meinungen Sven Hornung zu Dorschfischern
Mehr Meinungen Sven Hornung zu Dorschfischern
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07:00 05.07.2016
Von Sven Hornung
Kiel

Der Runde Tisch über die Zukunft der Ostseefischerei war deshalb dringend erforderlich, um in einem ersten Schritt darüber nachzudenken, wie eine nachhaltige, profitable und sichere Fischerei künftig aussehen sollte. Umweltverbände werden sicherlich alles andere als erfreut über die neuerlichen Subventionen reagieren. Sie sind aber in der aktuellen Situation unausweichlich.

 Die Umverteilung der Quoten wäre ein weiterer wichtiger Schritt. Fischarten wie Hering oder Plattfisch geht es nämlich richtig gut, die gesamte deutsche Dorschquote könnte somit nur noch als Beifang verwendet werden. Größere Kutter sollten in die Nordsee ausweichen. Das wird zwar die Verluste der Fischer nicht ausgleichen, aber es ist Teil einer Übergangslösung.

 Dass die Freizeitangler möglicherweise mehr Dorsch aus der Ostsee entnehmen dürfen als die Berufsfischer, birgt weiteres Konfliktpotenzial. Positiv ist, dass alle Beteiligten jetzt an einem Strang ziehen wollen. Das war nicht immer so. Es bleibt ihnen aber auch nichts anderes übrig, denn die Sorgen der Fischer waren nie so groß.

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