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Meinungen Ulf B. Christen zu Online-Glücksspielen
Mehr Meinungen Ulf B. Christen zu Online-Glücksspielen
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19:57 13.02.2019
Von Ulf Billmayer-Christen
Ulf B. Christen ist Landeshaus-Korrespondent Quelle: Ulf Dahl
Kiel.

Leidtragende sind die Spieler. Sie haben keine Gewähr, dass Anbieter aus Malta, Gibraltar oder demnächst wohl auch England sich an irgendwelche Spielregeln halten, Gewinne auszahlen, den Jugendschutz beachten oder Steuern zahlen.

Die Prohibitions-Politik á la SPD hat also versagt. Deshalb liegen CDU, Grüne, FDP, AfD und neuerdings auch der SSW richtig, wenn sie Online-Glücksspiele legalisieren und damit kontrollieren wollen. Wie das geht, hat das Innenministerium während der Laufzeit der ersten Online-Lizenzen gezeigt. Die Glücksspielunternehmen mussten sich in die Bücher schauen lassen, jeden Spieleinsatz über einen Safe-Server abwickeln und für das begehrte Legal-Siegel des Landes kräftig in die Kasse greifen. 

Dieser Kontroll-Ansatz lässt sich problemlos auch auf andere Suchtfelder wie etwa Cannabis übertragen. Auch dort ist die jahrzehntealte Verbotspolitik nicht erfolgreich und das Modell einer kontrollierten Freigabe von Hasch etwa über Apotheken vielversprechend. Grüne, FDP und SSW haben das begriffen. Anders CDU und SPD: Die Union will das Online-Zocken erlauben, beharrt aber auf dem Hasch-Verbot. Bei der SPD ist es genau andersherum und damit ebenso wenig glaubwürdig. 

Das Präsidium der Kieler Uni hat richtig entschieden. In Vorlesungen, Seminaren und anderen Hochschulveranstaltungen haben Burka und Niqab nichts zu suchen.

Frida Kammerer 13.02.2019

Der GTV ist einer der größten Breitensportvereine im Kreis. Dabei ist Gettorf nicht mal im Altkreis Eckernförde die größte Gemeinde. Der GTV ist extrem rührig, um Mitglieder zu halten, zu gewinnen, neben Klassikern auch Trendiges und Spezielles zu bieten.

Cornelia Müller 13.02.2019

Der Finanzinvestor Lars Windhorst hat die Mehrheit an der Flensburger Schiffbau-Gesellschaft (FSG) übernommen. Nachdem die Meldungen aus Flensburg zuletzt meist düster waren, sind die Neuigkeiten von der Schiffbau-Gesellschaft erfreulich. Das frische Geld verschafft der Werft eine Verschnaufpause.

Anne Holbach 12.02.2019