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Meinungen Ulrich Metschies zu den Solarparks
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15:00 13.08.2019
Von Ulrich Metschies
KN-Redakteur Ulrich Metschies Quelle: Ulf Dahl
Kiel

Wenn Deutschland seine Klimaziele nicht ganz so blamabel verfehlen will, wie es sich bislang abzeichnet, dann brauchen wir mehr erneuerbare Energien – und keine Ausbaudeckel. Die jüngsten Zahlen machen deutlich, dass die Photovoltaik längst nicht mehr der Subventionsschwamm ist, als den sie ihre Kritiker gerne sehen: Erst, wenn größere Anlagen in den Ausschreibungen ihre Wirtschaftlichkeit unter Beweis stellen, dürfen sie ans Netz.

Schleswig-Holstein: Solarpark hat auch Schattenseiten

Doch die Entwicklung hat auch Schattenseiten. So müssen auch Solaranlagen im Norden immer wieder zwangsweise vom Netz, weil die Stromautobahnen Richtung Süden verstopft sind. Diesem volkswirtschaftlich widersinnigen „Einspeisemanagement“ fiel im Norden allein 2018 eine Stromproduktion von 68 Gigawattstunden zum Opfer. Erst wenn dieser Flaschenhals beseitigt ist und Stromspeicher den Einsatz der Erneuerbaren flexibler machen, kann die Sonne ihr Potenzial als Energielieferant ausspielen.

Das wäre auch der Akzeptanz förderlich. Denn obwohl Solarparks weniger auffallen als Windräder, Vögel schonen und keinen Infraschall erzeugen: Mit jedem großflächigen Projekt, das Investoren in den Gemeinden vorstellen, wird die Kritik lauter.

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