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Meinungen Ulrich Metschies zu den Stromkosten
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21:08 10.10.2016
Von Ulrich Metschies
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Denn die Kosten werden weiter steigen, weil die Energiewende zum Politikum verkommen ist. Über Kreuz liegen Freunde und Gegner von Windkraftanlagen, Planer und Anwohner neuer Stromautobahnen, Bund und Länder und Kommunen und Länder. Und natürlich manche Länder untereinander.

Der ökologische Umbau unser Energieversorgung hätte ein Jahrhundertprojekt werden können, auf das eine Industrienation stolz sein kann. Was erleben wir stattdessen? Eine Aneinanderreihung von Pleiten, Pannen und Paradoxien, die schleichend das zerstören, was der Schutz des Weltklimas so dringend braucht: Akzeptanz für den Ausbau der erneuerbaren Energien. Sie ist nur dann zu haben, wenn die Energiewende als nationale Aufgabe begriffen wird und nicht als teures Hobby windkraftverliebter Fischköppe.

Ja, dass in diesem Jahr allein in Schleswig-Holstein 300 Millionen Euro an Windmüller gezahlt werden für Strom, der aufgrund von Netzengpässen nicht eingespeist werden konnte, das ist volkswirtschaftlicher Wahnsinn. Dass wir Nordlichter jedoch auf einem Großteil dieser Kosten sitzen bleiben, schreit zum Himmel. Denn während der Norden beim Netzausbau ganz gut davor ist, hakt es im Süden. Eine faire Lastenteilung ist überfällig.

Es sind schwierige Fragen, mit denen sich Geldinstitute bei dieser Häufung von Enkeltrick-Gaunereien im Norden konfrontiert sehen: Dürfen Bankangestellte das Selbstbestimmungsrecht vor allem älterer Kunden über ihr Vermögen ignorieren, wenn diese ungewöhnlich hohe Summen abheben? Schafft eine Beratungspflicht in Verdachtsfällen wirklich mehr Sicherheit? Banken haben in der Tat eine gewisse Fürsorgepflicht.

Jürgen Küppers 10.10.2016

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