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Meinungen Ulrich Metschies zum IfW
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22:04 22.04.2018
Von Ulrich Metschies
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Drei Bewerber hatte die Berufungskommission als Nachfolger für Horst Siebert in die enge Wahl genommen. Alle drei gaben dem IfW einen Korb, zuletzt der in Berlin forschende US-Makroökonom Michael C. Burda.

 So eine Hängepartie darf sich nicht wiederholen, wenn es in den kommenden Wochen darum geht, die Nachfolge von Dennis Snower in trockene Tücher zu bringen. Nach 14 Jahren Snower soll der Münchner Außenwirtschaftsexperte Gabriel Felbermayr das Top-Amt übernehmen. Die Zeichen stehen gut, dass diese sensible Personalie nicht in einem zweiten Fall Burda endet, doch eine Gewähr gibt es nicht. Natürlich ist die IfW-Leitung, gekoppelt an eine W3-Professur an der Uni Kiel, eine reizvolle Herausforderung. Doch für den 41-jährigen Felbermayr ist es auch ein Risiko, seine hochkarätige und sichere Position an der Uni München und am dortigen Ifo-Institut aufzugeben. Um dieses zu minimieren, wird noch eine Reihe von Gesprächen nötig sein.

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 Klar ist: Felbermayr ist ein ganz anderer Typ Ökonom als Snower, der die Lösung sozialer Herausforderungen als Bringschuld der Wirtschaftswissenschaften definiert und das marktliberale IfW entsprechend neu ausgerichtet hat. Felbermayr ist auf diesem Auge nicht blind. Doch er wird sich kaum in Jeans und Lederjacke der Diskussion mit Occupy-Aktivisten stellen, wie Snower es 2012 getan hat.

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