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Meinungen Ulrich Metschies zur Gig-Ökonomie
Mehr Meinungen Ulrich Metschies zur Gig-Ökonomie
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10:00 25.11.2019
Von Ulrich Metschies
KN-Redakteur Ulrich Metschies Quelle: Ulf Dahl
Kiel

Dabei ist die Idee von Taskrabbit keineswegs neu: Vermittlungsplattformen für handwerkliche Dienstleistungen, Haushaltshilfen oder andere Arbeiten gibt es reichlich. Dennoch könnte Taskrabbit den jungen Sektor der sogenannten Gig-Ökonomie in Deutschland aufmischen. Denn das US-Unternehmen startet mit einem Wettbewerbsvorteil gegenüber Anbietern wie Myhammer, Blauarbeit oder Nebenan.de: Der Mutterkonzern Ikea verhilft der Plattform und ihren „Taskern“ zu einer soliden Grundauslastung und gewaltigem PR-Budget.

Ikea heizt Gig-Ökonomie an

Taskrabbit ist eine weitere Möglichkeit, Angebot und Nachfrage zusammenzubringen und damit erst mal eine gute Sache. Der gesamtwirtschaftliche Nutzen der Plattform muss sich aber erst noch erweisen. Der Chance, Schwarzarbeit zu reduzieren steht das Risiko entgegen, Lohndumping und Selbstausbeutung zu befeuern.

Ob die Kunden profitieren, hängt davon ab, wie das Unternehmen die Zuverlässigkeit seiner „Tasker“ sicherstellt und sich bei Problemfällen verhält. Das Handwerk darf der Plattform derzeit gelassen begegnen. In der nächsten Flaute jedoch könnte Taskrabbit dem Handwerk wehtun, auch weil Aufträge verloren gehen, für die man nicht unbedingt den teuren Meister braucht.

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