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Meinungen Alev Dogan zur Kiel-Region
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21:06 22.08.2018
Von Alev Doğan
Alev Dogan. Quelle: Ulf Dahl
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Kiel

Und doch: Wenn die Kiel-Region ein Problem hat, dann, dass die meisten Menschen gar nicht wissen, was eigentlich dahintersteckt.

Masterplan, Mobilitätsstation, ÖPNV-Korridor – Begriffe, unter denen man sich wenig bis überhaupt nichts vorstellen kann. Umso wichtiger ist es, dass die Kiel-Region erkennbar in Erscheinung tritt und in den Köpfen der Bürger von einem Marketing-Konstrukt zu einem konkreten Vorhaben wird: ein Verbund benachbarter Kommunen, der jede einzelne im Zusammenschluss stärker macht. Insofern ist es mehr als Marketing, wenn Verkehrsknotenpunkten ein eigenes Design gegeben und sie im Sinne einer Corporate Identity vereinheitlicht werden. Es ist die konkrete Manifestierung einer abstrakten Ideen – und die Idee ist sinnvoll.

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Denn es macht einen Unterschied, ob auf einer Messe der Kreis Plön mit 127700 Einwohnern einen Stand betreibt oder die Kiel-Region mit 645000. Diese Menschen miteinander zu vernetzen, sie näher aneinander zu rücken, sollte das oberste Ziel der Kiel-Region sein. Und dafür muss sie raus zu den Menschen. Mobilitätsstationen können da ein weiterer Schritt sein. Denn aus drei Kommunen wird nicht eine Region, nur weil man ihr diesen Titel gibt.

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