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Meinungen Anne Holbach zur Wasserstoff-Förderung
Mehr Meinungen Anne Holbach zur Wasserstoff-Förderung
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22:43 10.09.2019
Von Anne Holbach
Wirtschaftsredakteurin Anne Holbach Quelle: Ulf Dahl
Kiel

Es ist deshalb gut, wenn die Kiel Region sich über die zukünftige Nutzung Gedanken macht und bei der Entwicklung nicht nur zugucken will. Schließlich wird bundesweit überlegt, wie Wasserstoff wirtschaftlich in großen Mengen erzeugt, sicher gespeichert und transportiert werden kann. 

Der überschüssige Ökostrom kann für die Spaltung von Wasser in Sauer- und Wasserstoff benutzt werden. Bei Bedarf wandelt man ihn wieder in Strom um oder nutzt ihn zur Herstellung von synthetischen Kraftstoffen.

Beim Thema Wasserstoff gibt es noch viele offene Fragen

Wasserstoff taugt als Speicher, durchgesetzt hat er sich trotzdem nicht. Es gibt noch zu viele Fragen, die offen bleiben. Wie viel Überschuss an Windenergie haben wir überhaupt noch, wenn der Netzausbau vollbracht ist und wir aus der Nutzung fossiler Brennstoffe aussteigen? Der Windkraftausbau verläuft nur noch schleppend, zudem dürften bald reihenweise Altanlagen vom Netz gehen. 

Eine Region muss da vernünftig prüfen, ob sich Investitionen in Infrastruktur für Wasserstoff überhaupt lohnen. Zumal bislang nur wenige Privatleute auf die Technologie setzen. Bundesweit gibt es rund 70 Wasserstoff-Tankstellen, in Schleswig-Holstein steht bislang sogar nur eine. Keiner weiß, ob aus dem Hype um Wasserstoff ein Massenphänomen wird. Und dennoch: Es ist wichtig, mit einem Konzept darauf vorbereitet zu sein.

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