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Meinungen Modrow: Politiker sollten Fuhrpark überdenken
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09:22 03.02.2020
Von Bastian Modrow
Bastian Modrow kommentiert den Fuhrpark der Landesregierung Schleswig-Holstein. Rechts im Bild: Minister Bernd Buchholz in seinem Mercedes Benz S 560 e L (Hybrid). Quelle: Ulf Dahl / Frank Peter
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Der Kohlendioxid-Ausstoß ihrer Fahrzeuge ist hoch – zu hoch in Zeiten, in denen vielerorts und auch in Kiel über Diesel-Fahrverbote diskutiert werden muss und tausende Menschen Woche für Woche für den Umweltschutz auf die Straße gehen. Möchte Politik in der Klimadebatte glaubwürdig sein, dann müssen den Worten auch Taten folgen.

Es ist unstrittig, dass Landespolitiker aus Schleswig-Holstein einen prall gefüllten Terminkalender haben und schnell von Kiel aus ins ganze Land kommen müssen. Nur gibt es keinen plausiblen Grund, dafür länger auf veraltete und vor allem schmutzige Antriebstechniken zu setzen.

Längst gibt es reichweitenstarke Elektro-Autos internationaler Autobauer. Bei künftigen Neubeschaffungen von Fahrzeugen dürfen sich Ministerien und Fraktionen nicht länger allein auf die Palette deutscher Autobauer fokussieren, die in Sachen E-Mobilität Nachholbedarf haben.

Es darf nicht um Befindlichkeiten gehen

Natürlich machen Mercedes, Audi und BMW mehr her als Toyota, Daihatsu oder Renault. Aber: Im Kampf gegen den Klimawandel darf es nicht um Eitel- und Befindlichkeiten gehen. Politiker, zumal in einer Koalition mit Grünen-Beteiligung, haben auch eine Vorbildfunktion. Sie sollten mit gutem Beispiel vorangehen und Zweifler und Kritiker von E-Mobilität in der Bevölkerung vom Gegenteil überzeugen.

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