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Meinungen B. Modrow zu Flüchtlingsunterkünften
Mehr Meinungen B. Modrow zu Flüchtlingsunterkünften
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09:00 26.02.2019
Von Bastian Modrow
SH-Redakteur Bastian Modrow Quelle: Ulf Dahl
Kiel

Die hohe soziale und gesellschaftliche Verantwortung wird wieder auf mehr Schultern verteilt. Ein Erfolg, den sich in erster Linie die Gemeinde Boostedt und ihr Bürgermeister Hartmut König auf die Fahnen schreiben können.Als unsere Zeitung vor acht Monaten über Probleme mit Migranten in Boostedt berichtete, reagierte das zuständige Innenministerium noch mit Ablehnung.

Bewegung im Ministerium erst nach Widerstand

Während Bürgermeister König appellierte, die Menschen in mehreren kleinen Einrichtungen unterzubringen statt in zwei großen Zentralen, war das Ministerium um Gegenargumente nicht verlegen. Kritik an der Belegung der Boostedter Einrichtung mit bis zu 1300 Menschen wurde pauschal zurückgewiesen. Erst nachdem die Boostedter ihrem Bürgermeister öffentlich den Rücken stärkten und Neumünster einer Erweiterung seiner Unterkunft die Zusage verweigerte, bewegte sich das Ministerium.

Es mag sein, dass der logistische Aufwand durch die dritte Unterkunft steigt, zusätzliches Personal notwendig wird, die Kosten wachsen. Letztlich steht und fällt Integration aber mit der Akzeptanz innerhalb der Bevölkerung. Je weniger Probleme es mit Flüchtlingen im täglichen Miteinander gibt, umso geringer ist auch die Gefahr, dass die Stimmung in der Gesellschaft kippt.

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