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Meinungen Bastian Modrow zum Extremismus
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22:25 24.05.2018
Von Bastian Modrow
Bastian Modrow. Quelle: Ulf Dahl
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Kiel

Der Druck darf sich nicht verringern, ganz gleich ob es sich um Islamisten, um Rechts- oder Linksextreme handelt. Hier sind Sicherheitsbehörden und Gesellschaft gleichermaßen gefordert, nicht länger mit zweierlei Maß zu messen.

Es zeigt sich leider allzu häufig, dass Linksautonome, die auch im Norden Zulauf genießen, von Teilen der Politik noch immer mehr oder weniger unverhohlen verteidigt werden, weil sie ja vermeintlich auf der „guten Seite“ stehen. Tatsache ist, dass es weder links noch rechts „gute“ Gewalttäter geben kann – oder linker Extremismus in irgendeiner Weise „besser“ oder weniger gefährlich sei als rechter. Das Gewaltmonopol liegt allein beim Staat. Ende der Durchsage.

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Den größten Grund zur Sorge liefert aber trotz allem der Islamismus. Ein Plus von 25 Prozent binnen eines Jahres in Schleswig-Holstein ist ein Grund, sehr, sehr beunruhigt zu sein. Eines darf nicht vergessen werden: Radikalisierung findet in immer größerem Maße hierzulande statt. Daher müssen die Sicherheitsbehörden stärker gegen antidemokratische Strukturen vorgehen, verdächtige Moscheen überwachen und gegebenenfalls schließen. Auch hier gilt: Null Toleranz!

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