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Meinungen Hiersemenzel: Buchholz bei A 20 Optimist
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23:05 05.02.2020
Von Christian Hiersemenzel
Landeshaus-Korrespondent Christian Hiersemenzel Quelle: Ulf Dahl
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Kiel

Die ständig neuen Klagen und Widerstände insbesondere von Umweltverbänden ließen das Vorhaben bis zum Sankt-Nimmerleinstag rücken. Als dann auch noch die Grünen, ein künftig möglicherweise noch gewichtigerer Partner in der Koalition, erneut von Trassenverlegung sprachen, schwanden die Hoffnungen komplett dahin. Da ist es umso überraschender, dass Verkehrsminister Bernd Buchholz (FDP) plötzlich die Elbquerung bei Glückstadt für umsetzbar erklärt.

Nun ist Buchholz als notorischer Berufsoptimist bekannt, der in seiner Umgebung vor allem jede Menge Dampf macht. Seine Ankündigung ist insofern mit Skepsis zu bewerten. Andererseits hat die Deges mit ihrem professionellen Team in Deutschland schon ganz andere dicke Bretter gebohrt. Da erscheint es glaubwürdig, wenn man versichert, dass die Fachleute Fehler zur Wasserrahmenrichtlinie haben heilen können.

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Kostenübernahme bereits geklärt

Und 2019 hatte sich Buchholz mit den Nachbarn in Niedersachsen bereits über die Kosten verständigt: 40 Prozent zahlt Kiel, Hannover 60 Prozent. Das alles deutet daraufhin, dass die Autobahn auch auf der anderen Seite dringend gewünscht wird.

Sollte es Buchholz gelingen, für die Elbquerung und den Abschnitt 7 ab Itzehoe tatsächlich vollziehbares Baurecht zu schaffen, dann müsste man das als einen seiner größten politischen Erfolge bezeichnen. Noch ist es allerdings nicht so weit.

Mehr Meinungen lesen Sie hier.

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