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Meinungen Florian Hanauer zu Hundesteuern
Mehr Meinungen Florian Hanauer zu Hundesteuern
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06:03 11.10.2019
Von Florian Hanauer
Florian Hanauer, Chef vom Dienst Quelle: pae
Kiel

Dabei ist es ein Dauerstreit zwischen dem hoch verschuldeten Land und weniger klammen Kommunen, ob diese ihre Einnahmemöglichkeiten wirklich ausschöpfen. Das Land ermahnt sie dazu, und sie müssen teils die Steuer hochsetzen.

Die Hundesteuer, ein ungerechtes System

Nun mag man argumentieren, dass die Haltung eines Vierbeiners ohnehin ein teures Vergnügen sei. Das stimmt, schließlich verursachen Hunde den Gemeinden auch Kosten, etwa für die Reinigung von Grünanlagen. Doch abgesehen davon, dass dies die soziale Funktion, die ein Hund haben kann, außer Acht lässt, ist die Hundesteuer vor allem aus einem Grund problematisch: Sie ist eine der wenigen Steuerarten, die ohne jedes Ansehen der finanziellen Leistungsfähigkeit des Steuerpflichtigen erhoben werden.

Ungleiche Steuersätze

Sprich: Das Halten eines Hundes allein genügt für den vollen Steuersatz, der wiederum davon abhängt, wo jemand wohnt – wer in Eckernförde lebt, zahlt zum Beispiel 44 Euro weniger als ein Kieler Hundefreund.

Steuerliche Belohnungen

Vor einem Jahr schaffte Osterrönfeld die Hundesteuer ab, doch ansonsten ist wenig geschehen. Dabei wäre es, neben gerechteren Sätzen, auch denkbar, das Zusammenleben von Hund und Mensch dadurch zu verbessern, dass Besuche von Hundeschulen steuerlich belohnt werden. Es ist an der Zeit, sich die ungerechte Hundesteuer vorzunehmen.

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