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Meinungen Frank Behling zu Minen-Sprengungen
Mehr Meinungen Frank Behling zu Minen-Sprengungen
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22:55 10.09.2019
SH-Redakteur Frank Behling Quelle: Ulf Dahl
Kiel

Zum Schutz der Ostsee werden seit Jahren stetig Verbote erlassen und Schutzzonen errichtet. Sogar Fangverbote für Hering und Dorsch drohen. Warum, so könnte man sich fragen, lässt man die Bomben nicht einfach im Meer liegen?

Die Antwort ist: Sie sind schlicht zu gefährlich. Die zuletzt aufgefundenen Grundminen der Baureihen A-Mark II bis A-Mark VII der britischen Streitkräfte wurden mit Zündern versehen, die zu den tückischsten Systemen der Kriegstechnik gehören. Britische Bomber haben diese Minen im Krieg gezielt in die Schifffahrtsrouten geworfen. Dort können sie nicht liegen bleiben. Nur zur Erinnerung: Der Fehmarnbelt gehört mit rund 40000 Schiffen pro Jahr zu den Hauptverkehrsrouten der Ostsee.

Sprengung von Minen ist der einzige Weg

Es liegt also auf der Hand, dass mit Blick auf die Sicherheit des Schiffsverkehrs gehandelt werden muss. Erfahrungen haben gezeigt, dass schon leichte Bewegungen die Zünder aktivieren können. So verständlich die Sorge der Umweltschützer ist, dass die Ostsee durch Sprengstoffreste belastet wird – ein Wegschleppen oder Anheben ist nicht vertretbar. Die Zerstörung von Grundminen durch eine gezielte Sprengung ist leider der einzige Weg, um diese Erblast des Weltkriegs unschädlich zu machen.

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Von Frank Behhling

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