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Meinungen Gerhard Müller zum THW-KSV-Leistungszentrum
Mehr Meinungen Gerhard Müller zum THW-KSV-Leistungszentrum
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07:00 20.04.2016
Von Gerhard Müller

Vom gemeinsamen Leistungszentrum der Holstein-Fußballer und der THW-Handballer in Projensdorf, am 9. Juli 2013 erstmals präsentiert, ist weit und breit nichts zu sehen. Und vor Sommer 2017 wird sich daran auch nichts ändern.

 Die ursprüngliche Idee wirkte wirklich sinnvoll. Störche und Zebras bündeln die Kräfte, bauen ein Internat für ihre Talente, und außerdem bekommen die Handballer, die fast wie Trainings-Nomaden durch Kiel vagabundieren, endlich eine eigene Halle, in der auch die Nachwuchsteams üben können. Doch dieses Vorhaben stockt, da der THW noch immer nicht weiß, wie er es finanzieren soll. Ausgeschlossen scheint nicht einmal, dass der Bundesligist sich als Bauherr von diesem Projekt verabschieden wird.

 Diese Entwicklung offenbart den gravierenden Unterschied zwischen dem Fußball-Drittligisten und dem deutschen Handball-Rekordmeister. Während die KSV Holstein fast mehr in Steine als in Beine investierte und in Projensdorf professionelle Strukturen schuf, baute der THW ausschließlich auf seine Mannschaft. Das erweist sich sportlich als erfolgreich, bringt den Handball-Standort Kiel jedoch nicht in die Champions League.

Sehr geehrte Beatrix von Storch, ab übermorgen schallt hier in Kiel jeweils freitags zur Mittagszeit ein Gebetsruf von einem Minarett – es ist schon das zweite in der Stadt. Das wird Ihnen wahrscheinlich nicht gefallen. 

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