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Meinungen Heike Stüben zu steigenden Wohnkosten
Mehr Meinungen Heike Stüben zu steigenden Wohnkosten
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17:00 10.07.2019
Von Heike Stüben
SH-Redakteurin Heike Stüben Quelle: Ulf Dahl
Kiel

Die Wohnung zu verlieren, ist – und das gilt für alle Altersgruppen – eine Erfahrung, die Menschen in den Grundfesten erschüttert. Und für manchen ist sie so unerträglich, dass er lieber sein Leben beendet als auszuziehen. Das zumindest berichten Pflegekräfte.

Es fehlt an Mieterschutz und Beratung

Es ist deshalb gut, dass die gemeinnützige Schuldnerberatung Lichtblick Abhilfe fordert. Denn diesen Menschen könnte geholfen werden – mit einem besseren Mieterschutz, oft schon durch eine rechtzeitige Beratung. Doch dazu wären Hausbesuche notwendig. Die jedoch sind schon lange nicht mehr möglich. Die Berater schaffen es ja kaum, die Klienten, die zu ihnen kommen, zu beraten – zu komplex sind die Fälle geworden.

Wohnen darf nicht zur Schuldenfalle werden

Dass Wohnen auch für Durchschnittsrentner und -verdiener immer öfter zur Schuldenfalle wird, muss aber auch an der Wurzel bekämpft werden. Dem Gebaren von – oft börsennotierten – Wohnungsgesellschaften, über vermeintliche oder überdimensionierte Modernisierungen die Mieten und über ausgelagerte Dienste die Betriebskosten hochzutreiben, muss ein Riegel vorgeschoben werden. Es gibt ja Vermieter, die zeigen, wie „Eigentum verpflichtet“ funktioniert.

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Das Thema dürfte Wellen schlagen: Der Wege-Zweckverband (WZV) als großer Müllentsorger im Kreis Segeberg will nicht weiter Schwarztonnen leeren, für die Kunden nicht bezahlt haben. Der WZV hat recht, denn diese zusätzliche Leistung müssen ungefragt bislang die ehrlichen Gebührenzahler mitbezahlen.

Gerrit Sponholz 10.07.2019

Die Deutsche Bahn kann einem beinahe leidtun. Ganz gleich, was sie tut (oder eben auch nicht): Sie steht sofort in der Kritik ihrer Kunden, wenn Züge nicht rollen, Toiletten defekt sind oder die Fahrt wegen Bauarbeiten auf halber Strecke endet und es im Bus weitergeht. Die Empörung ist berechtigt.

Bastian Modrow 10.07.2019

Klar, niemand möchte, dass jemand seinen privaten Parkplatz belegt. Auch wenn es nur kurzzeitig ist. Und schon gar nicht, wenn es zur Regel wird. Doch stellt sich in diesem Fall die Frage nach der Verhältnismäßigkeit.

Christoph Rohde 09.07.2019