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Meinungen Kristian Blasel zur Kieler Luft
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10:00 01.02.2019
Von Kristian Blasel
Kristian Blasel, Kieler Lokalchef Quelle: ©Ulf Dahl / KN / HAZ / ANDERE
Kiel

Nur glaubt einem das im Rest der Republik kaum noch jemand. Die Meldungen zu den Stickoxidbelastungen in deutschen Städten, die gestern bundesweit verbreitet wurden, sind für das Image der Landeshauptstadt einfach nur bitter. Da wird zwischen dem kleinen Stadtautobahnabschnitt und der gesamten City nicht mehr unterschieden. Wer jenseits der Elbe wohnt und nicht regelmäßig an der Förde vorbeischaut, hat mittlerweile den Eindruck, dass hier Zustände wie im ostdeutschen Bitterfeld zu DDR-Zeiten herrschen.

Lamentieren hilft auch nichts

Es nützt jedoch nichts, über diese Ungerechtigkeit zu lamentieren. Kiel wird erst dann wieder einen unverschmutzten Ruf bekommen, wenn das Heuss-Ring-Problem gelöst ist. Und da liegt der Ball jetzt im Kieler Umweltministerium, wo die Herausforderung offensichtlich viel zu lange unterschätzt wurde. Noch im vergangenen Sommer fabulierte Ex-Minister Robert Habeck über eine Schutzwand, die helfen solle, und einen Luftreinhalteplan, den er noch höchstselbst präsentieren wollte. Inzwischen ist er nicht mehr im Amt, und im Ministerium ist nur noch davon die Rede, bis zum Sommer konkret werden zu wollen. Das ist zu spät. Um ein umfassendes Fahrverbot zu vermeiden, sind schnellere Schritte nötig.

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