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Meinungen Kristian Blasel zur Ratsversammlung in Kiel
Mehr Meinungen Kristian Blasel zur Ratsversammlung in Kiel
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21:49 13.01.2017
Von Kristian Blasel

Denn eins kann die Regierung Albig überhaupt nicht gebrauchen: dass wenige Monate vor der Landtagswahl die farbgleiche Kooperation in der Landeshauptstadt zerbricht.

Folglich muss im Kieler Rathaus zusammenbleiben, was nicht mehr zusammengehört. Und dabei ist jedes politische Mittel recht, um den offenen Bruch zu vermeiden. Der Windparkstreit wird ausgesessen, im unlösbaren Flughafenkonflikt wird die Entscheidung wohl den Bürgern überlassen und bis dahin nur hinter verschlossenen Türen gejammert. Dort schütteln dann Genossen den Kopf über „unprofessionelle“ Grüne, die mit ständigen Personalveränderungen eine kontinuierliche politische Arbeit erschweren und sich auch noch selbst das Leben schwer machen, indem sie ihren Bürgermeister zwingen, sich einer riskanten Ausschreibung zu stellen. Und die Grünen sind genervt von Genossen, die den kleinen Partner spüren lassen, dass sie die Mächtigen sind.

Wie blank die Nerven liegen, hat sich nun ausgerechnet in der Hoteldebatte gezeigt. Dem baupolitischen Sprecher der Grünen platzte der Kragen, seinen Zorn bekam der Oberbürgermeister zu spüren. Am Tag darauf jedoch dominierten wieder die leisen Töne. Und so regieren sie noch ein bisschen weiter in Kiel. Mit geballter Faust in der Tasche und der Hoffnung, es irgendwann hinter sich zu haben.

Ihr Leitungswasser kann es nicht nur nach Auffassung der Stadtwerke „mit allen handelsüblichen Mineralwassern am Markt qualitativ leicht aufnehmen“. Nein, was in der Landeshauptstadt aus dem Wasserhahn kommt, ist tatsächlich ein Genuss.

Bodo Stade 13.01.2017

Was sind sie noch wert, die rund 250 Schiffe, die Hamburg und Schleswig-Holstein als Sicherheit dienen für ein Kreditportfolio, für das es viele Bezeichnungen gibt: faul, marode oder Schrott sind nur einige davon.

Ulrich Metschies 13.01.2017

Seit Mittwochabend haben wir Gewissheit, dass die Elbphilharmonie am Hamburger Hafen nicht nur gut aussieht, sondern auch signifikant gut klingt. Gut? Spektakulär! Das war ein Befreiungsschlag, was die letzte noch offene Frage, nämlich die Akustik des gegen jede äußere Unbill abgefederten Konzertsaales angeht.

Konrad Bockemühl 12.01.2017