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Meinungen Kristian Blasel zur grünen Kieler Woche
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10:00 04.05.2019
Von Kristian Blasel
Kristian Blasel, Kieler Lokalchef Quelle: ©Ulf Dahl / KN / HAZ / ANDERE
Kiel

Dass es auf Anhieb erfolgreich sein wird, ist leider längst nicht ausgemacht. Das Team um Cheforganisator Philipp Dornberger hat sich nämlich einer organisatorischen Herkulesaufgabe gestellt, die beispiellos ist. 1,5 Millionen Pfandbecher für vermutlich wieder mehr als zwei Millionen Menschen, die sich im Juni reichlich mit Getränken versorgen werden, sind eine Herausforderung für alle Beteiligten. Kein Wunder, dass Dornberger schon vorsorglich um Verständnis für die logistischen Probleme bittet, die es ohne Zweifel geben wird.

Das Verhalten der Partygäste ist entscheidend

Richtig ist der Versuch, der im Erfolgsfall auch international Maßstäbe setzen kann, trotzdem. Am Ende entscheiden die Besucher selbst darüber, wie umweltschonend die Riesenparty an der Förde in diesem Jubiläumsjahr über die Bühne gehen wird. Denn so hilfreich Plastikarmut und Pfandsysteme sind: Ob es mit der Rückgabe klappt oder ob Becher, Kippen und Dosen wieder in großer Zahl in Förde und Gebüsch landen, hängt viel mit der Selbstdisziplin der Kieler-Woche-Gäste zusammen. Der Rahmen, es besser als in der Vergangenheit zu machen, ist aber nun gegeben.

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