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Meinungen Michael Kluth zum Aus für DRK-Schwestern am UKSH
Mehr Meinungen Michael Kluth zum Aus für DRK-Schwestern am UKSH
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20:23 09.01.2015
Von Michael Kluth
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Das staatliche, also steuerfinanzierte Unternehmen ist gehalten, alle Einsparpotenziale auszuschöpfen und das dem Eigentümer, dem Land Schleswig-Holstein, nachzuweisen. Die Beschäftigung von externen Pflegekräften mit 400000 Euro Verwaltungskosten pro Jahr gehört zwingend dazu. Es führt kein Weg daran vorbei.

Die Entscheidung bedeutet nicht notwendigerweise einen Personalabbau. Im Gegenteil: Allen betroffenen Pflegekräften wird eine Weiterbeschäftigung zu gleichen Bedingungen wie den „eigenen“ Leuten des UKSH angeboten. Die tarifliche Eingruppierung bleibt erhalten, die Dauer der Betriebszugehörigkeit wird anerkannt, auf neue Probezeiten und gesundheitliche Untersuchungen wird verzichtet. Das ist ein faires Angebot.

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Dem Roten Kreuz ist es zudem unbenommen, den Schwestern Arbeitsplätze in eigenen Pflegeeinrichtungen anzubieten. Bedarf an Fachkräften gibt es allerorten. Veränderungen der Arbeitssituation übrigens auch. Man muss halt damit umgehen.