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Meinungen Niklas Wieczorek zum Wohnungsdeal
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14:00 22.08.2019
Von Niklas Wieczorek
Lokalredakteur Niklas Wieczorek Quelle: Kieler Nachrichten
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Kiel

Der Verkauf der 4500 Kieler Einheiten muss genau beobachtet werden. Neueigentümer ZBI muss jetzt Vertrauen aufbauen. Unabhängig davon, welcher Ruf dem Verkäufer Deutsche Wohnen anhängt – das Geschäft bietet die Chance für einen Neustart. Gespannt werden die Mieter der Wohnungen beobachten, ob ihnen fähige und reaktionsschnelle Ansprechpartner vermittelt werden – und natürlich, wie sich ihre Mietverhältnisse auf Dauer entwickeln.

Die Reaktionen sind noch voller Skepsis

Die Einschätzungen vom Kieler Mieterverein und der Stadt Kiel sind zögernd bis skeptisch. Natürlich: Dass die Deutsche Wohnen ihre Objekte in Kiel verkauft, um stattdessen in Frankfurt am Main, Düsseldorf und Köln zu investieren, spricht nicht für die Landeshauptstadt. Grundsätzlich kann dem einzelnen Mieter eine solche Konzernstrategie aber gleichgültig sein, solange sein Service stimmt.

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Wohnen sollte kein Luxus sein

Die Marktwirtschaft bietet Annehmlichkeiten für den Verbraucher: Er kann aus mehreren das für ihn vermeintlich passende Angebot wählen. Doch Wohnen an sich sollte kein Luxus, sondern jedem möglich sein. Jeder neue Akteur auf dem Kieler Wohnungsmarkt sollte diesen Grundsatz beachten.

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