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Meinungen Paul Wagner zum Ärger um die Rundfunkabgabe
Mehr Meinungen Paul Wagner zum Ärger um die Rundfunkabgabe
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07:49 27.01.2015
Von Paul Wagner
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Vielen Menschen ist die Art, mit der die Rundfunkbeiträge eingetrieben werden, ein Graus. Und das unabhängig davon, ob ihnen das Programm gefällt oder nicht. Dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk eine stabile Finanzierung braucht, um seinen Auftrag zu erfüllen, ist unbestritten. Aber muss dies mit den aggressiven Methoden eines Inkasso-Unternehmens durchgesetzt werden? Zwar haben die „spitzen Ohren“ der einstigen GEZ-Fahnder seit der Haushaltsabgabe „ausgelauscht“, doch noch immer gehen Zahlungsaufforderungen an sozial schwache Menschen, die eigentlich von der Abgabe befreit sind. Wer sich da nicht auskennt, Fristen versäumt, die komplizierten Schreiben nicht versteht oder die Sache einfach zu den Akten legt, sitzt schnell in der Schuldenfalle.

Hier hilft nur eine radikale Lösung, die seit Jahren von vielen Seiten gefordert wird: Weg mit dem bürokratischen Monster, dem Beitragsservice. Er sorgt für viel Ärger und kostet Geld. Länder wie die Niederlande machen es vor und finanzieren ihren öffentlich-rechtlichen Rundfunk über den Staatshaushalt