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Meinungen Ulf B. Christen zu Ralf Stegner
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10:00 16.05.2017
Von Ulf Billmayer-Christen

Machiavelli hätte das sicherlich beeindruckt, viele Basis-Genossen schütteln nur den Kopf. Natürlich wäre eine Ampel in Schleswig-Holstein wie übrigens auch in NRW rechnerisch möglich. Aber hier wie dort hat die SPD ihren Führungsanspruch vorerst verwirkt.

Für Stegner ist das zweitrangig. Er will und kann sich offenbar nicht vorstellen, dass die CDU in Schleswig-Holstein regiert. Stegner scheut auch deshalb eine ehrliche Analyse der Wahlniederlage. Sie würde nämlich zeigen, dass Ministerpräsident Torsten Albig nicht als alleiniger Sündenbock taugt. Vieles spricht dafür, dass die SPD mit einer falschen Strategie auf Stimmenfang ging. Verantwortlich dafür ist Oberstratege Stegner.

Der SPD-Boss wird in den nächsten Tagen weiter versuchen, Sand ins Getriebe einer Jamaika-Koalition zu streuen. Ehrlicher wäre es, die roten Karten auf den Tisch zu legen, Albig anständig zu verabschieden und die Spekulationen um einen möglichen Nachfolger zu beenden. Sollte Stegner diese Kurve nicht kriegen, könnte aus der kleinen Palastrevolution bei den Sozis ein echter Aufstand gegen den SPD-Alleinunterhalter werden.

Das darf man wohl einen Kahlschlag nennen: Mit der Schließung jeder zweiten ihrer 32 Geschäftsstellen gibt die Sparkasse Westholstein ein neues Tempo vor beim Ausdünnen des Zweigstellennetzes in Schleswig-Holstein. Dass die öffentlich-rechtlichen Institute genauso wie die genossenschaftliche Konkurrenz der Volks- und Raiffeisenbanken Abstriche machen bei der Präsenz in der Fläche, das ist kein neues Phänomen. Doch diese Rasanz schon.

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