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Meinungen Ulf B. Christen zur Bevölkerungsprognose
Mehr Meinungen Ulf B. Christen zur Bevölkerungsprognose
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20:33 28.06.2016
Von Ulf Billmayer-Christen

Er wird in den nächsten Jahren härter werden, weil die bisherige Boom-Region von Pinneberg über Segeberg und Stormarn bis demnächst Lübeck durch zwei große Infrastrukturprojekte gestärkt wird. Der Fehmarnbelttunnel und die A20 sind auch ein Konjunkturprogramm für den Süden des Landes – mitsamt der Gefahr, dass Kiel und erst recht der Landesteil Schleswig wirtschaftlich abgehängt werden.

 Die Bevölkerungsprognose zeigt, dass die Kiel-Region mithalten kann. Dazu muss die Stadt allerdings ihre Hausaufgaben machen. Kein Mensch zieht nach Kiel, weil es in einer Prognose so erwartet wird. Nein, neue Einwohner kommen nur in die Stadt, wenn sie eine bezahlbare Wohnung finden, ihre Kinder in moderne Kitas oder Schulen schicken und mit Bus oder Auto problemlos zur Arbeit fahren können.

Kurzum: Kiel muss seine Infrastruktur stärker als geplant ausbauen und dabei gerade mit seinen direkten Nachbarn wie etwa Kronshagen und Schwentinental enger zusammenarbeiten. Ein solcher Regionalansatz könnte zugleich die Negativtrends in Rendsburg-Eckernförde und Plön bremsen. Es gibt also noch viel zu tun, damit die Zeiten so rosig werden wie prognostiziert.

Der Bau von Kampfschiffen ist vergleichbar mit der Präzision beim Bau von Kreuzfahrtschiffen. Deshalb ist es auch kaum verwunderlich, dass deutsche Werften auf diesen beiden Bereichen zur Weltspitze gehören. Die Aufträge für die deutsche Marine haben immer einen Leuchtturmeffekt. Und so ist es jetzt bei dem Mehrzweckkampfschiff 180 für die Bundeswehr ebenfalls.

Frank Behling 28.06.2016

Windhosen, Starkregen, Hitzerekorde und Dauergewitter Folgen des Klimawandels oder „ganz normale“ Kapriolen sind, darüber streiten die Meteorologen noch. Woran es allerdings nichts zu deuteln gibt, das sind die Folgen dieses Wetters, mit denen der Norden und der Rest des Landes zurzeit zu kämpfen haben.

Bastian Modrow 28.06.2016

Die beste Nachricht in diesem Jahr ist eine, die selbstverständlich sein sollte: Die Kieler Woche 2016 war friedlich – ohne besondere Straftaten, vor allem aber ohne Terroralarm.

Kristian Blasel 26.06.2016