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Meinungen Ulf B. Christen zur Hilfe für Krankenhäuser
Mehr Meinungen Ulf B. Christen zur Hilfe für Krankenhäuser
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20:00 19.02.2016
Von Ulf Billmayer-Christen

Ganz oben auf der Investitionsliste stehen die Krankenhäuser. Das ist einerseits erfreulich, weil die Politik damit endlich klar macht, dass zu einer modernen Infrastruktur nicht nur intakte Landesstraßen oder ein schnelles Internet in den Dörfern gehört. Der hohe Stellenwert der Kliniken im Impuls-Programm erklärt sich andererseits aber leider auch daraus, dass Land und Kommunen gerade diesen Bereich über Jahre sträflich vernachlässigt haben. Im Sozialministerium schmoren Bauanträge über sage und schreibe 554 Millionen Euro. Das erklärt, warum in mancher Klinik der Putz bröckelt.

Die Impuls-Investitionen sind nur eine erste Hilfe. Nötig ist eine finanzielle Dauer-Therapie, um die Krankenhäuser wirklich auf Vordermann zu bringen. Die Regierung weiß das und plant deshalb auch in den Folgejahren Millionen-Investitionen. Ob es dazu kommt, wird sich zeigen. Die rot-grün-blaue Regierung hat so unsolide gewirtschaftet, dass alle schönen Investitionspläne schon bei einem kleinen Konjunktureinbruch begraben werden müssen.

Mehr als sieben Millionen Gäste-Ankünfte und fast 28 Millionen Übernachtungen. Mit dieser Tourismus-Bilanz für 2015 kann sich Schleswig-Holstein sehen lassen – auch im Vergleich zum schärfsten Konkurrenten Mecklenburg-Vorpommern. Die Aufholjagd nach dem Einbruch infolge der Wiedervereinigung – sie ist fast geschafft.

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