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Meinungen Bastian Modrow zur Landespolizei
Mehr Meinungen Bastian Modrow zur Landespolizei
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21:32 04.08.2015
Von Bastian Modrow

Die Menschen, die die zusätzlichen Stellen besetzen sollen, haben gerade erst ihre Ausbildung begonnen und können erst in zwei, drei Jahren eine Hilfe sein.

Das ist ein sehr langer Zeitraum – erst recht, wenn man bedenkt, dass zurzeit noch niemand absehen kann, wie sich die Flüchtlingsströme akut entwickeln, wie viele Erstaufnahmeeinrichtungen noch gebaut und geschützt werden müssen. Verzichtbar ist diese Aufgabe nicht, wie Angriffe auf Flüchtlingsheime in Deutschland zeigen.

Schnell könnte die neue Lage die Polizei ans Limit treiben. In einigen Bereichen muss schon jetzt der personelle Einsatz verringert werden. Wahrscheinlich wird es zuerst klassische Streifenfahrten, Verkehrskontrollen und die Verfolgung von Alltagskriminalität treffen.

Innenminister Stefan Studt ist gleichwohl kein Vorwurf zu machen. Er tut, was er kann. Er stockt Personal auf, stellt mehr junge Polizisten ein. Ausreichen wird das aber nicht. In einem zweiten Schritt muss Entlastung her, müssen Aufgaben reduziert werden. Ein Beispiel könnte ein Ende der Begleitung von Volksfesten und Sportveranstaltungen sein.

Kiel und Lübeck sollen dichter zusammenrücken. Zumindest per Bahn ist mit dem Ausbau der eingleisigen Bahnstrecke eine deutliche Erleichterung für Pendler in greifbarer Nähe. Binnen weniger als einer Stunde von der Landeshaupt- in die Hansestadt zu gelangen, das wäre ein Fortschritt für das Land und eine echte Alternative, aus Zeit- und Stressgründen vom Auto auf die Bahn umzusteigen.

Bastian Modrow 04.08.2015

US-Präsident Barack Obama hat offenbar eine Leidenschaft entwickelt, das Unmögliche möglich machen zu wollen. In Washington kündigte er gestern Abend an, die Klimaziele der Vereinigten Staaten drastisch zu verschärfen. Nach den neuen Vorgaben müssten Kraftwerke ihren Schadstoffausstoß bis zum Jahr 2030 um mehr als ein Drittel reduzieren, wusste die „New York Times“ schon vorher.

KN-online (Kieler Nachrichten) 03.08.2015

Nach der unsäglichen Hängepartie des vergangenen Jahres kommen die Kieler Stadtwerke in Sachen Gaskraftwerk einen entscheidenden Schritt voran. Mit dem überfälligen Rückenwind vom Aufsichtsrat und von den Mannheimer Mehrheitseignern sind jetzt einige der wichtigsten Verträge für das 290-Millionen-Euro-Projekt unterzeichnet worden. Mit ihm sollen Strom- und Nahwärmeversorgung der Landeshauptstadt möglichst umweltschonend gesichert werden.

Paul Wagner 03.08.2015