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Meinungen Kristian Blasel zur Sturmflut im Norden
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22:21 09.01.2019
Von Kristian Blasel
Kristian Blasel ist Lokalchef der Kieler Nachrichten Quelle: Ulf Dahl
Kiel

Trotzdem sind die Zahlen eindeutig. Der Meeresspiegel steigt äußerst langsam, aber er steigt stetig.

Eine Nordseesturmflut wie am Dienstag mag erfahrenen Küstenbewohnern allenfalls ein müdes Lächeln entlocken. Und die zweite Mittwochs-Flut dieses Jahres an der Ostsee bekommt auch deswegen eine gewisse Dramatik, weil im Jahr 2019 jeder weggespülte Quadratmeter Düne in Fotos auf sozialen Netzwerken geteilt wird. Dennoch: Die Zahl der Flutlagen wächst. Wer die noch mächtigen Steilküsten an der Ostsee begeht, kann sehen, wie sich das Meer Jahr für Jahr Land holt. Mit Alarmismus hat es also nichts zu tun, wenn nach stärkerem Küstenschutz gerufen wird. Zumal die Höhe des Wassers nicht das einzige Problem ist. Würde beispielsweise die Nordsee mehrere Tage in Folge auf die Deiche drücken, wäre schon jetzt die Gefahr für das Leben dahinter massiv.

Wenn die Schäden dieses Winters beseitigt sind, muss der eingeschlagene Weg konsequent weitergegangen werden. Das heißt: Die bitter nötigen Anstrengungen zum Schutz des Klimas sollten flankiert werden mit einer Portion Realismus. Nicht jedes Haus an der Küste wird stehen bleiben können. Und nicht jedes Erdgeschoss in Wassernähe sollte zum Wohnen genutzt werden.

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