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Meinungen Kristian Blasel zum Green Port in Kiel
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20:23 18.07.2018
Von Kristian Blasel
Kristian Blasel Quelle: Ulf Dahl
Kiel

Die schönsten Rekordzahlen nutzen nichts, wenn Luft- und Verkehrsbelastungen außer Kontrolle geraten. Das Problembewusstsein ist bei den Verantwortlichen inzwischen zweifellos vorhanden. Immer wieder verweisen sie auf die Fortschritte, die beispielsweise im Kampf gegen Schiffsabgase bereits erzielt worden sind.

Auch das Bemühen, den Schienenverkehr stärker zu nutzen, ist erkennbar. Doch der Weg, der zu einem echten „Green Port“ noch zurückzulegen ist, bleibt lang. Die Finanzierung eines Landstromangebots, das auch Kreuzfahrer und Schwedenfähren erreicht, sind noch nicht in trockenen Tüchern. Und die berechtigte Forderung in Richtung Berlin, Erleichterungen bei der EEG-Umlage zu bekommen, ist ebenfalls noch nicht erfüllt.

Ohne massive Hilfe vom Land, das bekanntlich auch den Luftreinhalteplan für die Stadt Kiel verantwortet, wird der ökologische Sprung nach vorn nicht gelingen. An Willen mangelt es weder Politik noch Hafenführung. Entscheidend wird jedoch sein, ob die nötigen Millionen zum Umbau der Infrastruktur tatsächlich zur Verfügung gestellt werden.

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