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Meinungen Kristian Blasel zum Sparkassen-Einbruch
Mehr Meinungen Kristian Blasel zum Sparkassen-Einbruch
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10:00 08.03.2017

Seit Dienstag jedoch ist klar: Sparbücher waren in der Förde Sparkasse bislang nicht sicherer als zu Hause in der Schublade. Es genügte das Standardwerkzeug eines Kriminellen, um zur Beute zu gelangen – nur dass die Beute am Lorentzendamm wesentlich größer als in einem Durchschnittshaus war.

Im Nachhinein ist es eine Situation, wie sie skurriler kaum sein könnte: In wohl gesetzten Worten äußert sich der Vorstandsvorsitzende mittags vor Journalisten zur Lage des Instituts, spricht von schrumpfenden Zinserträgen, von den Herausforderungen der Digitalisierung und davon, dass die Sparkassen im Land ein Hort der Stabilität bleiben werden. Dabei weiß Götz Bormann längst, dass Unbekannte in der Nacht zum Montag 200 Schließfächer leergeräumt haben. Und zwar nicht in irgendeiner Dorf-Filiale, sondern in der Kieler Zentrale.

Kunden, die sich an die Bestimmungen gehalten und nur Sparbücher in den betroffenen Schließfächern gelagert haben, werden den Einbruch zwar voraussichtlich ohne Schaden überstehen. Das Image der Sparkasse aber, das auf Vertrauen basiert, hat durch die Ereignisse einen tiefen Kratzer bekommen. Es wird ein bisschen dauern, bis das Sparkassen-S wieder so makellos leuchtet, wie es sich die Verantwortlichen wünschen.

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz überbrachte eine frohe Botschaft. Am Vorabend des heutigen Weltfrauentages versprach er seinen Parteigenossinnen, die Hälfte aller Minister in Berlin sollten künftig Ministerinnen sein.

Alev Doğan 08.03.2017

Es war ja nicht anders zu erwarten: Kaum ist das Kieler Seniorenticket am Start, weckt es weitere Begehrlichkeiten. Zum Beispiel bei Jugendlichen (und deren Familien).

Jürgen Küppers 08.03.2017

Für die Nord-SPD sind die Vorschläge zur Reform der Agenda 2010 auf den ersten Blick eine Steilvorlage. Der traditionell linke Landesverband hat solche Korrekturen stets gewünscht und kann sie im Landtagswahlkampf glaubhaft an der Seite des neuen Politstars Martin Schulz vertreten.

Ulf Billmayer-Christen 07.03.2017