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Meinungen Michael Kluth zum Kieler A215-Knoten
Mehr Meinungen Michael Kluth zum Kieler A215-Knoten
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21:17 30.09.2019
Von Michael Kluth
Michael Kluth kommentiert die Fertigstellung der A215-Anschlussstelle Kiel-Mitte. Quelle: Ulf Dahl
Kiel

Hier spricht ein Autopendler - und hat nichts zu meckern. Das ist ungewöhnlich in Kiel. Aber die dreijährige Baustelle auf der Autobahn 215 am Citti-Park war auch ungewöhnlich. Kein Wochentag, an dem da nicht gearbeitet wurde. Keine Woche, in der da kein Baufortschritt zu erkennen war. Keine Fahrbahnverengung, die nicht erträglich gewesen wäre. Kaum ein echter Stau, höchstens stockender Verkehr. Keinen Tag zu spät zur Arbeit.

Und wenn schon die Baustelle ein Grund zur Freude war, so ist ihre Fertigstellung erst recht einer. Das Kreuzungsbauwerk wird den Verkehr im Bereich Westring/B76/A215 spürbar entzerren.

Die Anschlussstelle wird gelegentlich als Gerd-Lütje-Ausfahrt verspottet. Tatsächlich hat der Unternehmer jetzt einen direkten Autobahnanschluss für seinen Citti-Park. Aber erstens sind es eigentlich die Kunden, die profitieren, und zweitens hat Lütje mit 1,45 Millionen Euro auch seinen Beitrag dazu geleistet.

In Kiel muss natürlich auch die Anbindung der Veloroute 10 bejubelt werden, weil hier Autos pfui und Fahrräder hui sind. Ist ja auch schön für alle, die mit dem Lastenrad ihre Wochenendeinkäufe erledigen. Autofahrer haben indes andere Wünsche als den nach Fahrradparkplätzen. Kiel-Mitte wäre ein guter Standort für einen großen Park&Ride-Parkplatz. Und von da per Bus-Shuttle in die Innenstadt. Ganz im Sinne der Verkehrswende. Weiterbauen, bitte.

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