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Meinungen Michael Kluth zur autofreien Kiellinie
Mehr Meinungen Michael Kluth zur autofreien Kiellinie
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20:15 14.08.2019
Von Michael Kluth
Michael Kluth Quelle: Ulf Dahl

Es ist ein erhebendes Gefühl, über eine Straße zu flanieren, die normalerweise schwer unter Verkehr steht. Die Aussicht auf die Förde potenziert das gute Gefühl noch. Angebote für Spiel, Sport und Kultur tun ihr Übriges zum Wohlbefinden. Zwei Wochen Erlebnisraum Kiellinie – das wird nett werden. So viel hat die Stadt noch nie aus einer ihrer unzähligen Baustellen gemacht.

Auf einem anderen Blatt steht, ob die Durchgangsstraße dauerhaft autofrei werden sollte. Zu der Frage verspricht die Stadt sich wichtige Erkenntnisse aus dem Test im September. Der nette Versuch sollte bitte ergebnisoffen sein.

Es wäre alles gut, wenn nicht nur wenige Meter entfernt das eigentliche Ärgernis sich breit machte. Der Bauzaun am Berthold-Beitz-Ufer steht dort seit 2016 und wird noch mindestens bis 2021 stehen bleiben. Diese Stadt macht über Jahre ihre schönste Promenade dicht. Der Bauzaun ist ein Schandfleck, der das Vergnügen am Flanieren empfindlich trübt.

Was die Bauverwaltung dabei schulterzuckend unterschätzt, ist der Ärger der Kielerinnen und Kieler darüber. Sie glauben mit jedem Monat weniger, dass das nicht schneller gehen kann. Wenn die Verantwortlichen im Rathaus ein Gespür dafür haben, was den Menschen in ihrer Heimatstadt wichtig ist, dann geben sie diesem Abschnitt jetzt endlich die höchste Priorität.

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